GESCHICHTE UNSERER EINRICHTUNG

1896

Bussereau eröffnet am 1. April das "Antoniushaus" mit 13 Pflegeschwestern und 46 Menschen mit Behinderungen. Das alte Bauernhaus stand mitten in Herxheim.


1896

Gründung des St. Paulus Stift in Herxheim/Pfalz durch Pfarrer Jacob Friedrich Bussereau. Durch die beengten Platzverhältnisse im Antoniushaus wurden eine Neugründung und ein Neubau notwendig. Es wurde der westliche Flügel des St. Paulus Stiftes erbaut. Am 16. November erfolgt der Einzug in den ersten fertig gestellten Flügel.


1897

Erweiterung und Anbau des St. Paulus Stifts um den östlichen Flügel.


1898

mit der Erbauung der im neugotischen Stil ausgeführten Kirche zwischen westlichem und östlichem Flügel hatte das St. Paulus Stift seine endgültige Gestalt gefunden.


1905/1906

Die zu betreuenden Männer sind mit den Pflegebrüdern nach Landau/Queichheim umgezogen.


1914

Parallel zur weiterlaufenden Betreuung der Menschen mit Behinderung wurde das St. Paulus Stift für die Dauer des 1. Weltkrieges auch als Lazarett genutzt.


1939

Am 10. September musste auf Anordnung des Herxheimer Bürgermeisters Knecht das St. Paulus Stift geräumt werden. Die Frauen mit Behinderung wurden mit den Schwestern nach Hamburg in die Alsterdorfer Anstalten und nach Zinnovitz auf die Insel Usedom in das St. Ottoheim gebracht.


1942

Das St. Paulus Stift fand wiederum Verwendung als Lazarett. Die Bewohnerinnen und die Schwestern konnten wieder nach Herxheim zurückkehren.


1943

Im September wurde das St. Paulus Stift in Herxheim zur Unterbringung von alten und gebrechlichen Personen aus den Umquartierungsgebieten der grauen Westmark in Anspruch genommen.


1945

Im Mai konnten die Schwestern wieder in das St.Paulus Stift zurückkehren, um anschließend mit dem Neuaufbau zu beginnen.


1978

Beginn der baulichen Neustrukturierung der Einrichtung.


1985

Im November konnte mit dem Neubau begonnen werden. Es entstand ein Gebäude für 127 Menschen mit Behinderungen.


1996

Beginn der Umbaumaßnahmen für eine heimintegrierte Tagesförderstätte.


1998

Fertigstellung des Umbaus und Inbetriebnahme der Tagesförderstätte mit 6 TAF Gruppen für 38 Ganztagsplätze bzw. 76 Halbtagsplätze.


2002

Die Jacob Friedrich Bussereau Stiftung übernimmt die Trägerschaft unseres Hauses.


2004

Wiederaufnahme von männlichen Bewohnern nach fast 100 Jahren! Darüber hinaus wird die erste intensivpädagogische Wohngruppe eröffnet.


2006

Die Tagesförderstätte-Seniorengruppe wird eröffnet.


2007

Bezug der ersten Außenwohngemeinschaft und der ersten beiden Wohnungen für „ambulant begleitetes Wohnen“.


2008

Zwei weitere Tagesförderstätten-Gruppen werden eröffnet.


2009

Die neugebauten Häuser in Rülzheim und Edenkoben werden bezogen.

2012

10-jähriges Jubiläum der Jacob Friedrich Bussereau Stiftung